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Sladek, der schwarze Reichswehrmann

Sort Name
Sladek, der schwarze Reichswehrmann
Type
Stage play
Language
German
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Wikipedia

Sladek, (entstanden 1927), auch: Sladek, der schwarze Reichswehrmann oder Sladek oder: Die schwarze Armee (siehe Veröffentlichungsgeschichte) ist ein Bühnenstück des deutsch schreibenden Schriftstellers ungarischer Staatsbürgerschaft Ödön von Horváth. Es behandelt ein mörderisches Kapitel der Weimarer Republik: die Schwarze Reichswehr.

Horváth selbst sagte 1929, anlässlich der Uraufführung von Sladek, der schwarze Reichswehrmann in einem Interview mit der Berliner Zeitung Tempo:

„Sladek ist als Figur ein völlig aus unserer Zeit herausgeborener und nur durch sie erklärbarer Typ; er ist, wie ein Berliner Verleger ihn einmal nannte, eine Gestalt, die zwischen Büchners Wozzeck und dem Schwejk liegt. Ein ausgesprochener Vertreter jener Jugend, jenes ‚Jahrgangs 1902‘, der in seiner Pubertät die ‚große Zeit‘, Krieg und Inflation, mitgemacht hat, ist er der Typus des Traditionslosen, Entwurzelten, dem jedes feste Fundament fehlt, und der so zum Prototyp des Mitläufers wird. Ohne eigentlich Mörder zu sein, begeht er einen Mord. Ein pessimistischer Sucher, liebt er die Gerechtigkeit … ohne daß er an sie glaubt, er hat keinen Boden, keine Front.“

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Annotation

Second version of Sladek, written in 1929

Last modified: 2026-04-12 (revision #282735)

Editions

NameFormatISBNRelease Date
SladekPaperback3-518-37552-01996
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Identifiers

LibraryThing Work
5885291
Wikidata Work ID
Q97382417

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Last Modified
2026-04-13